Achtsam, körperorientiert und traumasensibel -
Begleitung für Körper und Nervensystem




Wie ich arbeite

In meiner Arbeit verbinde ich körperorientierte und traumasensible Methoden mit meinem physiotherapeutischen Hintergrund.

Im Mittelpunkt steht dabei das Nervensystem und die Frage, wie sich Stress, Überforderung und belastende Erfahrungen im Körper zeigen können.

In meiner Praxis in Ottensheim begleite ich Menschen achtsam mit einem körper- und nervensystemorientierten Ansatz – mit viel Ruhe, feiner Wahrnehmung und einem Tempo, das sich an den individuellen Möglichkeiten orientiert.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die Methoden, die meine Arbeit ergänzen und vertiefen.

Somatic Experiencing (SE) nach Peter Levine

Somatic Experiencing® (SE) nach Peter Levine ist eine wichtige Grundlage meiner traumasensiblen und körperorientierten Arbeit.

Als zertifizierte SE-Practitioner begleite ich Menschen dabei, das Nervensystem in seiner Regulation zu unterstützen und belastende Stress- und Traumaerfahrungen achtsam zu begleiten.

Im Mittelpunkt stehen dabei Regulation, innere Stabilität und ein achtsamer Umgang mit körperlichen Reaktionen.

Craniosacrale Therapie und Somato Emotionale Entspannung

In der craniosacralen Arbeit steht die achtsame und feine Berührung im Vordergrund.

Über sanfte Impulse kann der Körper zur Ruhe kommen und Spannungen können sich langsam verändern. Viele Menschen erleben dabei eine tiefere Wahrnehmung ihres Körpers und ihres Nervensystems.

Elemente der Somato Emotionalen Entspannung unterstützen zusätzlich dabei, körperliche und emotionale Reaktionen achtsam wahrzunehmen.

PITT – Psychodynamisch-imaginative Traumatherapie nach Luise Reddemann

PITT arbeitet mit inneren Bildern und imaginativen Methoden und legt den Fokus auf Stabilisierung, Ressourcen und Orientierung.

In meine Arbeit fließen unterstützende Elemente daraus ein – etwa die Arbeit mit Anteilen, dem beobachtenden Anteil oder Imaginationen.

Viele Menschen erleben bestimmte Reaktionen oder Gefühle als überwältigend oder schwer einordenbar. Die Arbeit mit inneren Anteilen kann dabei helfen, unterschiedliche Zustände achtsamer wahrzunehmen und mehr Verständnis für das eigene Erleben zu entwickeln.“

Traumasensible Begleitung von Babys nach Sarito Fuhrmann-Bailes

Auch sehr junge Kinder reagieren körperlich auf Stress, Überforderung oder belastende Erfahrungen.

In der traumasensiblen Begleitung gehe ich achtsam mit dem Baby in Kontakt – über Berührung, Körperwahrnehmung, Spiel, Stimme und Ausdruck - sowie in den gemeinsamen Austausch mit den Bezugspersonen.

Dabei zeigt sich oft, auf welche Situationen oder Erfahrungen das Nervensystem besonders sensibel reagiert. Diese Reaktionen können Hinweise darauf geben, welche Erfahrungen für das Baby besonders herausfordernd waren.

Durch achtsame Begleitung und neue, korrigierende Erfahrungen kann das Nervensystem dabei unterstützt werden, mehr Orientierung, Ruhe und Sicherheit zu entwickeln

Was Menschen in dieser Arbeit erfahren können

Viele Menschen erleben es als entlastend, die eigenen körperlichen Reaktionen besser einordnen und verstehen zu können.

Über den Körper kann oft ein Zugang entstehen zu Erfahrungen und Empfindungen, die sich allein über Sprache nur schwer erfassen lassen. Der Körper kann dabei wieder mehr als Orientierung und unterstützende Ressource erlebt werden