Unterstützung von Anfang an
Wenn Eltern spüren, dass ihr Baby Unterstützung braucht
Babys verfügen noch nicht über Sprache. Sie teilen sich über Körpersprache, Spannung, Schlaf, Weinen, Blickkontakt oder Verhalten mit.
Manche Babys wirken sehr unruhig, weinen viel oder finden schwer in den Schlaf. Andere wirken auffallend still, angespannt oder schwer erreichbar.
Oft haben Eltern einfach das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Dieses Gefühl ist wichtig – denn Eltern kennen ihr Baby besser als jeder andere Mensch.
Wie ich Babys begleite
n der Begleitung steht das achtsame Wahrnehmen Ihres Babys im Mittelpunkt.
Wie reagiert es auf Kontakt, Berührung oder wenn bestimmte Themen angesprochen werden? Wird es unruhig, zieht es sich zurück oder findet es leichter in Orientierung und Ruhe? Das kann Hinweise darauf geben, worauf das Nervensystem besonders sensibel reagiert.
Über Spiel, Berührung, Sprache, Körperwahrnehmung und das achtsame Aufgreifen von Körperreaktionen entsteht Raum für neue Erfahrungen. So kann das Nervensystem dabei unterstützt werden, mehr Regulation zu entwickeln und starke Erregung schrittweise abzubauen.
Mit sanfter Berührung – unter anderem aus der Craniosacralen Therapie – können Körper und Nervensystem zusätzlich unterstützt werden.
Wie Stress sich bei Babys zeigen kann
Belastungen rund um Schwangerschaft, Geburt oder frühe Erfahrungen zeigen sich bei Babys meist über den Körper und das Nervensystem.
Mögliche Hinweise können sein:
– Schwierigkeiten beim Schlafen
– häufiges Weinen oder starke Unruhe
– Überstreckung oder hohe Körperspannung
– Probleme beim Trinken oder Stillen
– starke Reaktionen auf Geräusche, Licht oder Berührung
– Rückzug oder wenig Blickkontakt
– auffallende Schreckhaftigkeit
– Schwierigkeiten, zur Ruhe zu finden
Warum das Nervensystem dabei wichtig ist
Babys kommen mit einem noch unreifen Nervensystem zur Welt. Die Fähigkeit zur Regulation entwickelt sich erst im Kontakt mit anderen Menschen.
Nähe, Stimme, Berührung und das regulierte Nervensystem der Bezugsperson helfen dem Baby, Sicherheit und Orientierung zu erleben.
Ist das Nervensystem über längere Zeit überfordert, können Anspannung oder Rückzug bestehen bleiben. Eine achtsame Begleitung kann helfen, das Baby und seine Bezugspersonen darin zu unterstützen, wieder mehr Ruhe und Orientierung zu finden.
Begleitung im Kontakt mit Eltern
Die Begleitung bezieht immer auch Eltern und Bezugspersonen mit ein.
Mir ist wichtig, Eltern in ihrer Wahrnehmung ernst zu nehmen und sie darin zu unterstützen, ihr Baby besser zu verstehen und wieder mehr Vertrauen in den gemeinsamen Kontakt zu entwickeln.
Wenn Sie Interesse an einer traumasensiblen Begleitung für Ihr Baby haben, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.